DIE SCHNEEKÖNIGIN

Integration

Träger/Initiator:

Pasinger Fabrikspatzen, angegliedert an Kultur und Spielraum e.V., München

Teilnehmer:

30 „Fabrikspatzen“ (offener Theatertreff) + 10 Übergangsklassenschüler (Trommler)

Kooperationspartner:

Mittelschule am Winthirplatz, München: TN; Pasinger Fabrik: Räumlichkeiten

 


Projektbeschreibung

Junge Theateramateure und eine Trommel-AG mit Übergangsschülern erarbeiten gemeinsam eine Theateraufführung.

Die „Pasinger Fabrikspatzen“ existieren seit knapp 10 Jahren und sind aus einer ursprünglichen Theaterzusammenarbeit einer Grundschule gewachsen. Die „Fabrikspatzen” bearbeiten Märchen neu und entwickeln mit Hilfe von jungen Komponisten eine Art „Kinderoper”. Dabei sind die Jugendlichen nicht nur als Darsteller, sondern auch als Musiker auf der Bühne. Auch ein großer Teil der umgearbeiteten Texte stammt von den Jugendlichen selbst. Die Gruppe der Pasinger Fabrikspatzen heißen alle neuen, interessierten TN – ohne Castings oder Kursgebühren – willkommen. Die Projekte finden außerhalb der Schule statt, es bestehen jedoch Kooperationen. Für das Stück „Die Schneekönigin“ entsteht eine Zusammenarbeit mit der Trommlergruppe der Mittelschule am Winthirplatz. Die Trommler sind hauptsächlich Schüler einer Übergangsklasse (Auffangklasse zum Erlernen der deutschen Sprache) und

stammen mehrheitlich aus syrischen Flüchtlingsfamilien.Die Proben finden zunächst in getrennten Gruppen statt (Nov.-Jan.). Unter Anleitung 1 Trommelpädagogin übt die Trommel-AG zunächst in der Schule. Die „Fabrikspatzen“ proben 1x/Wo. ungefähr 2 Stunden (musikalisch und szenisch) in der Pasinger Fabrik. Jede Rolle wird grundsätzlich doppelt besetzt – sodass jeder TN zum Zug kommt. In der Endphase (Feb.-Mär.) arbeiten beide Gruppen zusammen, 1x/Wo. am Nachmittag, später auch am Wochenende. In der Projektzeit finden die Proben grundsätzlich dienstags um 17 Uhr statt, da viele TN bis 16 Uhr betreut werden oder eine Ganztagsschule besuchen. Das Team besteht aus 1 Theaterpädagogin, 1 Kompositionsstudenten, 1 Assistenten, 1 Kostümschneiderin, 1 Bühnenbildner und 2 Veranstaltungstechnikern.
Im Februar sind 4 Aufführungen geplant. Ziel des Projekts ist, das Selbstbewusstsein zu schulen und Theater in seiner ganzen Form und Begeisterung zu genießen.