FUNKY JUNK

Integration

Träger/Initiator:

Musiker ohne Grenzen e.V., Hamburg

Teilnehmer:

12 Kinder aus dem Hamburger Viertel Osdorfer Born

Kooperationspartner:

KL!CK Kindermuseum: Ort der Durchführung, TN-Akquise

 


Projektbeschreibung

Künstlerisch-musikalisches Experimentieren mit Alltagsgegenständen. 

Für junge Menschen im Osdorfer Born bestehen kaum langfristige und kostengünstige kulturell-kreative Angebote zur Freizeitgestaltung. „Funky Junk“ soll einen Beitrag zur Förderung der sozialen und interkulturellen Kompetenzen der TN leisten, einen Raum schaffen, in dem v.a. auch Personen mit erhöhtem Förderbedarf partizipieren können und einen positiven Beitrag zum sozialen Zusammenleben im Stadtteil leisten. Musizieren stärkt das Selbstbewusstsein, erzeugt Lebensfreude und zeigt Alternativen zu Gewalt und Drogenmissbrauch auf.
Für die Teilnahme am Projekt sind keine musikalischen Vorkenntnisse notwendig. Die TN werden über das Netzwerk des Kindermuseums gewonnen, es wird eine monatl. Teilnahmegebühr von 10€ erhoben. Das Projekt umfasst den Bau von Instrumenten mit Alltagsgegenständen, z.B. Regenrohre, Cajons, Wasserxylophone, Büchsentrommeln etc.; Musizieren mit den selbstgebastelten Instrumenten und Bodypercussion; Geschichten mit den selbstgebastelten Instrumenten erzählen. Die Geschichten zu den Performances dienen quasi als „Merkzettel“, um die Abfolge festzuhalten. Mit dem kreativen und klangintensiven Experimentieren werden den TN verschiedene Klänge und Rhythmen nähergebracht,

die verdeutlichen, dass Musizieren überall im Hier und Jetzt, d.h. auch ohne teure Instrumente und Notenkenntnisse, praktiziert werden kann. Die musikalischen, zum Teil mehrstimmigen Stücke der Klangperformance werden im Rahmen von „Call and Response“, aber auch durch die Gestaltung eines Trommelkanons eingeübt. Die Kinder gestalten dabei das Programm mit und bringen eigene Ideen ein.
Die Projektidee ist aus einem Sommerferien-Workshop der „Musiker ohne Grenzen“ und des „KL!CK Kindermuseums“ entstanden. Aufgrund der positiven Resonanz und Zusammenarbeit soll ein längerfristiges Projekt initiiert werden, das wöchentlich 3 Stunden mit einer festen Gruppe arbeitet. Dozenten im Projekt sind der bekannte Hamburger Musiker Philipp Hülsenbeck von der Band SIZARR und eine Kulturpädagogin. Die Ergebnisse werden bei mehreren Abschlusskonzerten öffentlichkeitswirksam vorgestellt. Proben und Konzerte finden im „KL!CK Kindermuseum“ statt. Über das Projekt soll fortlaufend über Pressearbeit und auf der Internetseite, im Blog und bei Facebook berichtet werden. Zur Dokumentation und als Qualitätsmanagement sind verschiedene Maßnahmen wie Befragung, Teamtreffen etc. geplant.