RONDO À LA MONDO

Integration

Träger/Initiator:

musikkulturschule gGmbH, Lauterbach

Teilnehmer:

Interessierte Kinder des Horts und deren Eltern, Schüler der 5. bis 7. Klasse

Kooperationspartner:

Kinderhort und Alexander-von-Humboldt-Schule, Lauterbach: TN

 


Projektbeschreibung

Internationale Lieder verbinden sich in einer Tanz- und Musikaufführung.

Zur lokalen Kultur in Lauterbach gehören die Figur des Lauterbacher Strolchs und der Strumpfwalzer, der seine Geschichte musikalisch verarbeitet, dazu. Die Geschichte des reisenden Handwerkergesellen, der in Lauterbach seinen Strumpf verliert und wieder zurückfahren möchte, ist Teil des Grundschulunterrichts. So wie Lauterbach mit dem Strumpfwalzer über ein „eigenes Volkslied“ verfügt, verfügen andere Städte bzw. Nationen über Volkslieder, in denen sich die eigene Kultur in Rhythmen, Tonfolgen und Texten spiegelt. Im „Rondo a la mondo“ wird der Walzer des Strumpfliedes mit einer italienischen Tarantella, einem türkischen Kreistanz, einem lyrischen Reigentanz aus dem Kosovo oder sogar mit Rock- oder Poprhythmen kombiniert. Der Strumpfwalzer als Refrain gilt dabei als umrahmendes, wiederkehrendes Thema, die anderen Melodien/Tänze sind in den Couplets eingebettet. Dieses musikalische Muster steht als Sinnbild für ein harmonisches Miteinander, das aus vielen Nationalitäten besteht. Die TN werden zur Mitarbeit an „ihrem“ Musikstück

aktiv aufgefordert und eigene Ideen entwickeln. Die TN teilen sich in zwei Gruppen auf: Tänzer (Kinder des Horts und 5. bis 7. Klasse) und Musiker. Das „Orchester“ besteht aus Schülern der Klasse 7b, die einmal eine Orchesterklasse war, unterstützt von fünf Musikpädagogen der musikkulturschule. Die Musikpädagogen übernehmen komplexe Passagen und spezielle nationale Instrumente, wie z.B. die Baglama-Saz. Auch musizierende und tanzende Eltern sind eingeladen, am Projekt teilzunehmen. Die gemeinsamen Proben finden 1x/Wo. montagnachmittags (90 Min.) in der Aula neben dem Hort statt. Dazu sind zwei Probensamstage vor der Aufführung geplant. Die Mitarbeiter des Horts und der Schule (eine Erzieherin, ein Musiklehrer, eine Musikwissenschaftlerin/ Choreografin) übernehmen die wöchentlichen Proben. Die fünf Musiker der musikkulturschule unterstützen die TN bei den Endproben und der Aufführung. „Rondo a la mondo“ thematisiert sowohl die Unterschiede, als auch die Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Kulturen. Durch die Verbindung der Melodien und Tänze wird das „Fremde“ zum „Eigenen“.