SIEBENWÜNSCHE BLUME

Integration

Träger/Initiator:

Familien- und Kulturzentrum „Schöne Welt“ e.V., Plauen

Teilnehmer:

35 Kinder und Jugendliche aus dem „Schöne Welt“ e.V. 

Kooperationspartner:

Integrationsbeauftragte des Vogtlandkreises, Stiftung „Hilfe für krebskranke Kinder im sächsischen Vogtland“, Kulturreferent Plauen (ÖA, Beratung, Begleitung)

 


Projektbeschreibung

Erarbeitung eines Kindermusiktheaterstücks über Hilfsbereitschaft und Toleranz.

In der russischen Geschichte „Siebenwünsche Blume" geht es um ein Mädchen, das zufällig eine Zauberblume in die Hände bekommt, die 7 Wünsche erfüllen kann. Als das Mädchen anfängt, nur an den eigenen Bedarf bei der Erfüllung der Wünsche zu denken, verbraucht es 6 von den 7 Wunschblättern eher sinnlos. z.B. reist es zum Nordpool und friert sofort, weil es sich nicht warm angezogen hat; es bestellt alle Süßigkeiten der Welt und erstickt fast unter der Menge; oder es wünscht sich alle Puppen, die es gibt auf der Welt etc.. Als das Mädchen einen schwerkranken Jungen kennenlernt, überlegt es, den letzten (und somit wertvollsten) Wunsch anders als vorher zu verbrauchen und schenkt dem Jungen seine Gesundheit zurück. Mit dem Thema möchten die Projektinitiatoren Kinder und Jugendliche an wichtige Werte wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Toleranz gegenüber anderen (z.B. Kranken) aufmerksam machen. Außerdem lernen die TN, mit ihren persönlichen Stärken und Schwächen richtig umzugehen.

Das Projekt wird zum Weltkindertag am 1. Juni 2015 vorbereitet und im Theater Plauen aufgeführt. Einnahmen aus den Aufführungen sollen über die o.g. Stiftung zur Hälfte an krebskranke Kinder gespendet werden. Geprobt wird (5 Monate,1x/Woche je 2 Zeitstunden am Nachmittag) in den Räumen des „Schöne Welt“ e.V. und teilweise im Theater Plauen. Das Projekt wird von insg. 4 Pädagogen angeleitet für Textentwicklung/Übersetzung, für Tanz- und Gesangsstücke sowie für Bühnendekoration und Kostümgestaltung. Ideen, Gedanken und Vorschläge der Kinder werden im gesamten Projekt berücksichtigt.
Mit dem Projekt sollen Kinder und Jugendliche der Schulen im Umkreis als Zuschauer angesprochen werden, um zu zeigen, dass sich alle Menschen durch gegenseitige Hilfe, Mitgefühl und Anerkennung stärker fühlen können und dadurch ihre Chancen im gesellschaftlichen Zusammenleben der verschiedenen Kultur- und Sozialkreise in Deutschland verbessern. Der Verein „Schöne Welt“ ist mit verschiedenen Kursen und Angeboten in den Schulen vor Ort aktiv.