All For One

Inklusion

Träger/Initiator:

Raphael Schule Recklinghausen
Börsterweg 13
65657 Recklinghausen
Projektleiterin: Margot Lohkemper
Tel.: 02361/93440
E-Mail: mlohkemper [at] web [dot] de

Teilnehmer:

Menschen aus o.g. Vereinen und Einrichtungen, davon ca. 25% mit Handicap

Kooperationspartner:

Jugendsymphonieorchester Recklinghausen, Tanzfreizeitgruppe Lebenshilfe Recklinghausen, Haus Regenbogen, Jugendtanzgruppe Schule für Bühnentanz Robin Lynn, Hip Hop und Modern Dance-Gruppe VTG Recklinghausen (TN); Musikschule Ton-Art (Gesangssolisten)

 


Projektbeschreibung

Inklusives Tanz-Musik-Theater-Stück, das Vereine verbindet. Dieses Projekt verbindet Menschen mit und ohne Handicap. Es ist hervorgegangen aus einem Tanz-Workshop, den zwei Lehrerinnen der Raphael Förderschule für geistige Entwicklung initiiert und inzwischen als feste inklusive Tanzgruppe „Spiegelspaß“ etabliert haben und in ihrer Freizeit leiten.

Dieses Projekt verbindet Menschen mit und ohne Handicap. Es ist hervorgegangen aus einem Tanz-Workshop, den zwei Lehrerinnen der Raphael Förderschule für geistige Entwicklung initiiert und inzwischen als feste inklusive Tanzgruppe „Spiegelspaß“ etabliert haben und in ihrer Freizeit leiten. Die Tanzgruppe zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass junge Menschen auch mit Handicap sich aktiv – ihren Fähigkeiten entsprechend – in das gesellschaftliche Leben einbringen wollen und dies mitgestalten können. In „All for one“  wird das sonst isolierte Arbeiten von verschiedenen Tanzgruppen in Recklinghausen aufgebrochen und durch gemeinsame Choreografien bereichert. Die Initiatoren möchten das Projekt schließlich auf eine Bühne bringen und Inklusion thematisieren, um die Zuschauer über Tanz, Musik und Theater zum Nachdenken anzuregen. Das Projekt soll Inklusion nicht aufstülpen, sondern einen natürlichen Umgang schaffen. Zunächst erfolgen die gemeinsame Entwicklung des „Projektfahrplans“ mit den Gruppenkoordinatoren sowie die Zuteilung fester Aufgaben.

Ein Ballett-Ensemble und das Jugendorchester gestalten z.B. gemeinsam die Ouvertüre, das Orchester untermalt einzelne Szenen und Stücke. Im Plot von „All for one“ geht es um die Beziehung zwischen einem jungen Mann mit Handicap und einer jungen Frau und die Reaktionen auf dieses Paar in Familie, Schule und Freizeit. Nach einem Auftakttreffen mit allen Akteuren arbeiten die einzelnen Gruppen mit ihren regulären Leitern zunächst für sich einmal in der Woche ca. 2 Stunden. Die Leiter/Koordinatoren treffen sich regelmäßig zwecks Absprachen. Es folgen vereinzelte gemeinsame Trainingswochenenden sowie Ende Januar ein dreitägiges Probenwochenende mit Stell-, Haupt- und Generalprobe aller Gruppen zusammen. Neben Tanz, Musik und Gesang gestalten die Teilnehmer auch Bühnenbild und Kostüme. Am 1. Februar 2014 folgt eine große Abschlussaufführung im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen. Die Gruppenleiter sind (Heil-)Pädagogen, Erzieher, Dirigenten, Gymnastiklehrer und arbeiten allesamt ehrenamtlich. Projektkosten sind für die Bühnenmiete, Bühnenbild, Kostüme, GEMA und Transporte vorgesehen. 30% der Teilnehmenden haben einen Migrationshintergrund. Das Projekt läuft von Oktober 2013 bis Februar 2014. Die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung unterstützt das Projekt mit einer Fördersumme in Höhe von 4.400 Euro.